Allgemeine Geschäftsbedingungen für Ausbildungen, Weiterbildungen und Veranstaltungen
Vertragsbedingungen für Buchungen über hypnosetherapie-ausbildung.com sowie für individuell vereinbarte Ausbildungs- und Veranstaltungsleistungen bei Klaus Schütz.
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Ausbildungen, Weiterbildungen, Informations- und Kennenlerntermine, Seminare, Workshops, Einzelausbildungen und vergleichbare Veranstaltungen, die bei Klaus Schütz gebucht werden.
Sie gelten sowohl für Buchungen über die Website hypnosetherapie-ausbildung.com als auch für Buchungen, die per E-Mail, telefonisch, persönlich oder durch sonstige individuelle Kommunikation vereinbart werden.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nicht für psychotherapeutische Behandlungsverträge oder andere individuelle heilkundliche Leistungen in der Praxis. Für solche Leistungen gelten gesonderte Vereinbarungen.
„Teilnehmer“ im Sinne dieser Bedingungen ist die Person, für die ein Veranstaltungsplatz gebucht wird. „Kunde“ ist die Person oder das Unternehmen, das den Vertrag abschließt. Kunde und Teilnehmer können dieselbe Person sein.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde. Individuelle Vereinbarungen haben stets Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Kennenlernen, Ausbildungen, Weiterbildungen und individuelle Formate
feste Präsenztermine oder individuell vereinbarte Leistungen
für Verbraucher und Unternehmer, soweit jeweils anwendbar
2. Anbieter
Klaus SchützHeilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
Vilbeler Landstraße 255
60388 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0) 176 57958285
3. Angebote und Vertragsschluss
Darstellung auf der Website
Die Darstellung einer Ausbildung, Weiterbildung oder Veranstaltung auf der Website dient zunächst der Information und stellt noch kein rechtlich bindendes Vertragsangebot des Anbieters dar.
Mit Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über das ausgewählte kostenpflichtige Angebot ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Buchung ausdrücklich bestätigt, die Zahlung annimmt oder eine Buchungsbestätigung übermittelt, aus der die Annahme der Buchung hervorgeht.
Eine rein technische Eingangsbestätigung bestätigt lediglich den Eingang einer Bestellung. Sie stellt nur dann bereits die Annahme des Vertrages dar, wenn dies aus ihrem Inhalt eindeutig hervorgeht.
Kostenfreie Angebote
Wird ein Kennenlerntermin oder ein anderes Angebot ausdrücklich mit 0 € beziehungsweise als kostenfrei angeboten, entsteht hierfür keine Teilnahmegebühr.
Eine Platzreservierung für einen kostenfreien Termin kommt mit der entsprechenden Buchungs- oder Terminbestätigung zustande.
Individuelle Buchungen
Bei Buchungen per E-Mail, telefonisch oder persönlich kommt der Vertrag durch übereinstimmende Vereinbarung über das konkrete Angebot oder durch eine anschließende Buchungsbestätigung zustande.
Bei einer individuell vereinbarten Einzelausbildung ergeben sich Termine, Umfang, Inhalte und Vergütung aus dem persönlichen Angebot oder der Buchungsbestätigung.
Vertragssprache und Vertragsunterlagen
Vertragssprache ist Deutsch. Der Kunde sollte die Buchungsbestätigung, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und weitere Vertragsunterlagen für die eigene Dokumentation speichern.
4. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem ausgewählten Ausbildungsdurchgang, der Buchungsbestätigung und gegebenenfalls aus einer individuellen Vereinbarung.
Maßgeblich sind insbesondere:
- Bezeichnung und Inhalt des gebuchten Angebots
- Anzahl und Dauer der Veranstaltungstage
- Termine und Veranstaltungsort
- Teilnahmegebühr und Zahlungsbedingungen
- gegebenenfalls enthaltene Unterlagen
- Voraussetzungen für die Ausstellung eines Zertifikats
- bei individuellen Formaten die persönliche Buchungsbestätigung
Bei mehrtägigen Ausbildungen bilden die einzelnen Veranstaltungstage beziehungsweise Ausbildungsblöcke grundsätzlich eine zusammengehörige Gesamtleistung.
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, werden einzelne Tage oder Bestandteile einer zusammengehörigen Ausbildung nicht unabhängig voneinander angeboten.
Werbeaussagen, mündliche Erläuterungen oder allgemeine Informationen werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie in der Produktbeschreibung, Buchungsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung ausdrücklich bestätigt werden.
5. Preise und Zahlung
Für kostenpflichtige Angebote gelten die bei Abschluss der Buchung angegebenen Gesamtpreise in Euro.
Die für das jeweilige Angebot geltende umsatzsteuerliche Behandlung wird auf der Produkt-, Buchungs- oder Rechnungsseite ausgewiesen. Maßgeblich ist der in der Buchungsbestätigung beziehungsweise Rechnung genannte Gesamtbetrag.
Reise-, Übernachtungs-, Verpflegungs- und sonstige persönliche Nebenkosten sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten, sofern dies in der jeweiligen Produktbeschreibung nicht ausdrücklich anders angegeben wird.
Die Teilnahmegebühr ist grundsätzlich unmittelbar nach Vertragsschluss fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist oder individuelle Zahlungsvereinbarung bestätigt wurde.
Die im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsmittel können je nach Buchung und technischem Zahlungsanbieter variieren.
Wird eine fällige Zahlung nicht geleistet, kann der Anbieter nach erfolgloser angemessener Zahlungsaufforderung und unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen vom Vertrag zurücktreten oder den Teilnahmeplatz wieder freigeben.
Kostenlose Kennenlerntermine
Soweit ein Kennenlerntermin auf der Website ausdrücklich als kostenfrei beziehungsweise mit 0 € ausgewiesen ist, fällt für diesen Termin keine Teilnahmegebühr an.
Eine spätere Buchung einer Ausbildung ist weder Voraussetzung noch Folge der Teilnahme an einem kostenfreien Kennenlerntermin.
Wichtig: Ein kostenfreier Kennenlerntermin verpflichtet nicht zur anschließenden Buchung einer Ausbildung oder Weiterbildung.
6. Gesetzliches Widerrufsrecht
Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.
Ob für das konkret gebuchte Angebot ein Widerrufsrecht besteht, ob eine gesetzliche Ausnahme eingreift und unter welchen Voraussetzungen das Widerrufsrecht ausgeübt werden kann, ergibt sich aus der für das jeweilige Angebot bereitgestellten Widerrufsbelehrung und den gesetzlichen Bestimmungen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen schränken ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht ein.
Ein gesetzlicher Widerruf ist rechtlich von einer freiwilligen Stornierung oder Umbuchung zu unterscheiden. Für den Widerruf gelten die gesetzlichen Voraussetzungen und die bereitgestellte Widerrufsbelehrung.
7. Stornierung durch den Kunden
Nach Ablauf eines gegebenenfalls bestehenden Widerrufsrechts oder wenn für den gebuchten Vertrag kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, kann der Kunde die Teilnahme durch eine Erklärung in Textform, beispielsweise per E-Mail, stornieren.
Eine Stornierung beendet nicht automatisch sämtliche Zahlungspflichten. Die finanziellen Folgen richten sich nach den gesetzlichen Regelungen und dem konkreten Vertragsverhältnis.
Soweit der Anbieter trotz der Stornierung einen Anspruch auf die vereinbarte Vergütung oder auf Ersatz eines entstandenen Schadens hat, werden ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer möglichen anderweitigen Vergabe des Teilnahmeplatzes angerechnet.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein Schaden beziehungsweise kein Vergütungsausfall entstanden ist oder dass dieser wesentlich geringer ist.
Kann der frei gewordene Teilnahmeplatz vollständig und ohne Preisnachlass an eine andere Person vergeben werden, wird dies bei der Abrechnung berücksichtigt.
Das bloße Nichterscheinen gilt nicht als rechtzeitige Stornierungserklärung.
Nimmt ein Teilnehmer nur an einzelnen Tagen oder Ausbildungsblöcken einer zusammengehörigen Ausbildung nicht teil, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine anteilige Erstattung.
Gesetzliche Rechte und vom Anbieter zu vertretende Leistungsausfälle bleiben unberührt.
8. Freiwillige Umbuchungsmöglichkeit
Unabhängig von gesetzlichen Rechten bietet der Anbieter für bestimmte kostenpflichtige Veranstaltungen eine einmalige Umbuchungsmöglichkeit an.
Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen ist die Umbuchung nur auf einen späteren Termin desselben Veranstaltungsformats möglich und steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Plätze.
Der Ersatztermin soll grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem ursprünglich gebuchten Termin liegen. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ausbildungsdurchgang oder ein bestimmtes Datum besteht nicht.
Nach erfolgter Umbuchung besteht kein Anspruch auf eine weitere freiwillige Umbuchung. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Erfolgt der Umbuchungswunsch später als in der genannten Frist, kann eine Umbuchung nach individueller Prüfung und aus Kulanz ermöglicht werden.
Günstigere oder abweichende Umbuchungsbedingungen in einer konkreten Produktbeschreibung oder individuellen Vereinbarung gehen diesen allgemeinen Regelungen vor.
9. Ersatzteilnehmer
Der Kunde kann vorschlagen, dass eine andere Person den gebuchten Teilnahmeplatz übernimmt.
Der Anbieter wird die Übertragung nicht ohne sachlichen Grund verweigern. Ein sachlicher Grund kann insbesondere vorliegen, wenn die Ersatzperson notwendige Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt, der organisatorische Ablauf die Änderung nicht mehr zulässt oder berechtigte Sicherheits- oder Schutzinteressen entgegenstehen.
Die Ersatzperson muss diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen und die für die Veranstaltung erforderlichen Angaben rechtzeitig bereitstellen.
Bereits ausgestellte persönliche Teilnahmeunterlagen oder Zertifikatsdaten können nur geändert werden, soweit dies organisatorisch noch möglich ist.
10. Absage oder Verlegung durch den Anbieter
Der Anbieter kann eine Veranstaltung aus einem sachlich gerechtfertigten wichtigen Grund absagen oder verlegen.
Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen bei:
- Erkrankung oder Ausfall der Kursleitung
- höherer Gewalt oder behördlichen Anordnungen
- unvorhersehbarer Nichtverfügbarkeit der Veranstaltungsräume
- erheblichen Sicherheits- oder Organisationsproblemen
- Nichterreichen einer zuvor in der Produktbeschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl
Die Teilnehmer werden über eine Absage oder Verlegung unverzüglich über die bei der Buchung hinterlegten Kontaktdaten informiert.
Bei einer Absage wegen Nichterreichens einer angekündigten Mindestteilnehmerzahl erfolgt die Mitteilung grundsätzlich spätestens sieben Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn.
Bei einer vollständigen Absage kann der Kunde zwischen einem angebotenen Ersatztermin und der Erstattung der für die ausgefallene Veranstaltung gezahlten Teilnahmegebühr wählen.
Bei einer wesentlichen Verlegung auf einen anderen Zeitraum, der für den Teilnehmer nicht zumutbar ist, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten und erhält die bereits gezahlte Teilnahmegebühr zurück.
Rückzahlungen erfolgen grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen, nachdem feststeht, dass eine Erstattung geschuldet ist und die erforderlichen Zahlungsdaten vorliegen.
Reise-, Übernachtungs- oder sonstige persönliche Nebenkosten werden nur ersetzt, wenn hierfür eine gesetzliche Haftung des Anbieters besteht.
Teilnehmern wird empfohlen, Reise- und Übernachtungsleistungen möglichst mit stornierbaren oder flexibel änderbaren Bedingungen zu buchen.
11. Änderungen von Ablauf, Ort und Kursleitung
Geringfügige Änderungen von Zeitplan, Reihenfolge, Pausenzeiten, Übungen oder organisatorischen Einzelheiten sind zulässig, sofern der Gesamtcharakter und der wesentliche Leistungsumfang der Veranstaltung erhalten bleiben und die Änderung für die Teilnehmer zumutbar ist.
Eine Verlegung innerhalb Frankfurts am Main oder an einen räumlich zumutbaren Veranstaltungsort im näheren Umfeld ist zulässig, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Erreichbarkeit nicht wesentlich verschlechtert wird.
Der Anbieter kann qualifizierte Assistenzen für einzelne Übungen oder organisatorische Aufgaben einsetzen.
Ein Wechsel der angekündigten Hauptkursleitung erfolgt nur aus wichtigem Grund und grundsätzlich zu einer fachlich geeigneten Ersatzperson.
Ist der Wechsel unter Berücksichtigung des persönlichen Charakters des Angebots für den Teilnehmer nicht zumutbar, bleiben seine gesetzlichen Rechte unberührt.
Eine ausdrücklich als Präsenzveranstaltung gebuchte Ausbildung wird nicht ohne Zustimmung des Kunden vollständig auf ein reines Onlineformat umgestellt, sofern es sich nicht lediglich um eine unwesentliche ergänzende Leistung handelt.
12. Teilnahmevoraussetzungen
Teilnehmer müssen grundsätzlich volljährig sein. Abweichungen bedürfen einer vorherigen individuellen Vereinbarung und, soweit erforderlich, der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
Besondere fachliche oder persönliche Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
Teilnehmer sind dafür verantwortlich, vor der Buchung zu prüfen, ob sie die ausdrücklich genannten Voraussetzungen erfüllen.
Der Anbieter kann vor Veranstaltungsbeginn geeignete Nachweise anfordern, wenn eine bestimmte Vorqualifikation für das gebuchte Angebot erforderlich ist.
13. Eigenverantwortung, Selbsterfahrung und gesundheitliche Hinweise
Die angebotenen Veranstaltungen sind Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Sie stellen keine individuelle medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung der Teilnehmer dar.
Praktische Übungen können Elemente von Selbsterfahrung, Hypnoseübungen und innerer Prozessarbeit enthalten.
Die Teilnahme an Selbsterfahrungs- und Übungsanteilen erfolgt freiwillig. Teilnehmer entscheiden eigenverantwortlich, welche persönlichen Inhalte sie innerhalb einer Übung mitteilen möchten.
Niemand ist verpflichtet, persönliche Erfahrungen vor der gesamten Gruppe offenzulegen.
Teilnehmer können eine Übung unterbrechen oder ihre Mitwirkung ablehnen, wenn sie sich damit nicht wohlfühlen.
Soweit eine bestimmte praktische Leistung Voraussetzung für die Ausstellung eines Zertifikats ist, kann dadurch eine spätere Nachholung notwendig werden.
Bei akuten psychischen Krisen, erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen oder Unsicherheiten hinsichtlich der eigenen Belastbarkeit sollte vor der Teilnahme geeigneter fachlicher Rat eingeholt werden.
Für eine gewöhnliche Ausbildungsbuchung ist die Übermittlung ausführlicher Diagnosen oder Krankheitsgeschichten nicht erforderlich.
Teilnehmer sollen den Anbieter jedoch rechtzeitig informieren, wenn konkrete Umstände bestehen, die für eine sichere Teilnahme oder die Durchführung bestimmter Übungen unmittelbar relevant sind.
Der Anbieter kann eine konkrete Übung aus Sicherheitsgründen unterbrechen, anpassen oder im Einzelfall von einer Teilnahme an dieser Übung abraten.
Hypnotisch erlebte Bilder, Erinnerungen oder innere Szenen sind nicht automatisch als objektiv zutreffende historische Tatsachen zu verstehen.
14. Verhalten während der Veranstaltung
Teilnehmer haben sich so zu verhalten, dass ein sicherer, respektvoller und störungsfreier Ablauf der Veranstaltung möglich bleibt.
Unzulässig sind insbesondere:
- diskriminierendes, beleidigendes oder bedrohliches Verhalten
- erhebliche oder wiederholte Störungen des Veranstaltungsablaufs
- Teilnahme unter erheblichem Einfluss von Alkohol oder Drogen
- Missachtung berechtigter Sicherheitsanweisungen
- unerlaubte Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen
- Verletzungen der Vertraulichkeit anderer Teilnehmer
Bei einer Pflichtverletzung wird der Teilnehmer grundsätzlich zunächst auf sein Verhalten hingewiesen und zur Unterlassung aufgefordert, soweit die Schwere des Vorfalls eine vorherige Warnung nicht entbehrlich macht.
Bei einer schwerwiegenden oder trotz Aufforderung fortgesetzten Pflichtverletzung kann der Teilnehmer von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden.
Die Vergütungs- und Erstattungsfolgen eines berechtigten Ausschlusses richten sich nach den gesetzlichen Regelungen.
15. Vertraulichkeit innerhalb der Teilnehmergruppe
Bei praktischen Übungen und Gesprächen können Teilnehmer persönliche Erfahrungen, berufliche Fallbeispiele oder andere vertrauliche Informationen mitteilen.
Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, Informationen, durch die andere Teilnehmer, deren Klienten oder sonstige Personen identifiziert werden können, vertraulich zu behandeln und nicht außerhalb der Veranstaltung weiterzugeben.
Fallbeispiele aus der eigenen beruflichen Tätigkeit dürfen nur hinreichend anonymisiert eingebracht werden.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Ende der Veranstaltung.
Gesetzliche Offenlegungs-, Auskunfts- und Meldepflichten sowie die Inanspruchnahme rechtlicher oder fachlicher Beratung bleiben unberührt.
16. Rechtlicher Tätigkeitsrahmen der Teilnehmer
Die Teilnahme an einer Ausbildung oder Weiterbildung berechtigt nicht automatisch zur Ausübung von Heilkunde, Psychotherapie oder anderen gesetzlich erlaubnispflichtigen Tätigkeiten.
Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, die vermittelten Inhalte ausschließlich im Rahmen seiner persönlichen Qualifikation, einer gegebenenfalls erforderlichen Heilerlaubnis und seines rechtlich zulässigen Tätigkeitsbereichs anzuwenden.
Insbesondere ersetzt die Ausbildung keine staatlich geregelte Berufsausbildung, kein Studium, keine Approbation und keine Heilpraktikererlaubnis.
Berufsbezeichnungen, Werbeaussagen und Leistungsbeschreibungen müssen von den Teilnehmern so verwendet werden, dass keine staatliche Anerkennung, Heilerlaubnis oder Qualifikation vorgetäuscht wird, die tatsächlich nicht besteht.
17. Zertifikate und Teilnahmebestätigungen
Ein Zertifikat oder eine Teilnahmebestätigung wird ausgestellt, wenn der Teilnehmer die in der Produktbeschreibung genannten Voraussetzungen erfüllt hat.
Bei einer mehrtägigen Ausbildung setzt die Ausstellung eines Abschlusszertifikats grundsätzlich die vollständige Teilnahme an allen vorgesehenen Ausbildungstagen beziehungsweise Ausbildungsblöcken voraus.
Versäumte Teile können nur nach vorheriger Vereinbarung, bei verfügbaren Kapazitäten und gegebenenfalls gegen Erstattung zusätzlich entstehender Kosten nachgeholt werden.
Ein Anspruch auf einen bestimmten Nachholtermin besteht nicht.
Was das Zertifikat bedeutet:
Das Zertifikat dokumentiert die Teilnahme an der jeweiligen Ausbildung sowie die dort vermittelten Inhalte.
Es stellt keine staatliche Anerkennung und keine behördliche Erlaubnis zur Ausübung heilkundlicher oder sonstiger erlaubnispflichtiger Tätigkeiten dar.
18. Kein Heilversprechen und keine Erfolgsgarantie
Der Anbieter verspricht keine Heilung, Diagnose, persönliche Veränderung, berufliche Zulassung, wirtschaftlichen Erfolg, Kundengewinnung oder sonstige konkrete Ergebnisse.
Lernerfolg, persönliche Erfahrung und spätere Anwendung hängen unter anderem von Vorwissen, Übung, Mitarbeit, individueller Eignung, persönlicher Haltung und dem rechtlichen Tätigkeitsrahmen des Teilnehmers ab.
Teilnehmerstimmen und Erfahrungsberichte geben ausschließlich die individuelle Wahrnehmung der jeweils zitierten Person wieder.
Sie stellen keine Garantie für gleiche oder vergleichbare Erfahrungen oder Ergebnisse anderer Teilnehmer dar.
19. Urheberrecht und Nutzung von Ausbildungsunterlagen
Vom Anbieter bereitgestellte Skripte, Handouts, Präsentationen, Videos, Audios, Grafiken, Arbeitsblätter und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Teilnehmer dürfen die vermittelten Methoden und Kenntnisse innerhalb ihres rechtlich zulässigen Tätigkeitsbereichs praktisch anwenden.
Nicht gestattet sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung in Textform insbesondere:
- Vervielfältigung oder Weitergabe vollständiger Kursunterlagen
- Veröffentlichung in sozialen Medien oder auf anderen Websites
- Verkauf oder gewerbliche Verbreitung der Unterlagen
- Aufzeichnung oder Veröffentlichung von Schulungsinhalten
- Nutzung der bereitgestellten Unterlagen zur Durchführung eigener Ausbildungen oder Schulungen
- Entfernung von Urheber-, Quellen- oder Herkunftshinweisen
Allgemeine Methoden, Ideen und fachliche Kenntnisse werden nicht weitergehend beansprucht, als dies gesetzlich zulässig ist.
Geschützt bleiben insbesondere die konkrete Darstellung, Auswahl, Zusammenstellung und Gestaltung der bereitgestellten Materialien.
20. Bild-, Ton- und Videoaufnahmen
Teilnehmer dürfen während der Veranstaltung keine Bild-, Ton-, Bildschirm- oder Videoaufnahmen anfertigen, sofern nicht zuvor eine ausdrückliche Zustimmung des Anbieters und aller erkennbar oder hörbar betroffenen Personen vorliegt.
Eine Zustimmung kann auf einzelne Aufnahmen und bestimmte Nutzungszwecke beschränkt werden.
Veröffentlichungen durch den Anbieter erfolgen nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung der erkennbar abgebildeten, hörbaren oder zitierten Personen.
Die Teilnahme an einer Veranstaltung wird nicht davon abhängig gemacht, dass ein Teilnehmer einer Veröffentlichung seiner Person zustimmt.
21. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Bearbeitung von Buchungen, Zahlungsabwicklung, Kommunikation, Veranstaltungsorganisation, Rechnungsstellung und Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
Weitere Informationen zur Art, zum Umfang und zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung enthält die Datenschutzerklärung auf dieser Website.
22. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt:
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
- bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
- nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie, soweit eine solche im Einzelfall abgegeben wurde
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung für sonstige Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter, Mitarbeitende, Assistenzen und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Zwingende gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
23. Höhere Gewalt und unvorhersehbare Ereignisse
Kann eine Veranstaltung aufgrund eines Ereignisses, das außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Anbieters liegt, nicht oder nicht wie geplant durchgeführt werden, werden die Teilnehmer unverzüglich informiert.
Hierzu können insbesondere Naturereignisse, behördliche Anordnungen, erhebliche Verkehrsstörungen, Ausfälle der Veranstaltungsräume, Epidemien, Pandemien oder vergleichbare unvorhersehbare Ereignisse gehören.
Der Anbieter wird zunächst prüfen, ob eine zumutbare Verlegung oder ein Ersatztermin angeboten werden kann.
Ist eine Nachholung nicht möglich oder für den Teilnehmer nicht zumutbar, werden Zahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften erstattet.
Zwingende gesetzliche Rechte und die Haftungsregelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben unberührt.
24. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Hinweis gemäß § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz.
25. Schlussbestimmungen
Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Erklärungen in Textform
Soweit diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Erklärungen Textform vorsehen, genügt insbesondere eine E-Mail.
Individuelle Vereinbarungen und gesetzliche Formvorschriften bleiben unberührt.
Unwirksame Bestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.
An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand dieser Fassung: 2. September 2026
